Uno specchio per cinque, Zurich

uno-specchio-SMEmilio Fantin, Luigi Negro, Giancarlo Norese, Cesare Pietroiusti, Luigi Presicce (Lu Cafausu):
Uno specchio per cinque

In the crypt of the Cabaret Voltaire a set is constructed with the aim of shooting the first scene of a film. In this scene five non-professional actors are invited to interpret and repeat the personal obsessions of the five components of “Lu Cafausu” who take the role of directors. The public is very close to the action and, at times, inevitably becomes part of it.
Through this film the five artists are confronted with their own selves, their mirrored images, their contradictions.

Inaugural performance for Obsession Dada, Cabaret Voltaire, Zurich. February 5, 2016

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My alias Cristiano performing myself at Uno specchio per cinque

Cabaret250x343In der Krypta vom Cabaret Voltaire wird ein Filmset inszeniert, um die erste Szene eines Filmes zu drehen. Für diese Szene werden fünf nicht-professionelle Schauspieler eingeladen, die persönlichen Obsessionen der fünf Mitglieder von «Lu Cafausu», welche die Rolle des Regisseurs übernehmen, zu interpretieren und zu wiederholen. Das Publikum befindet sich nahe am Geschehen, wird gar manchmal Teil davon.
Durch diesen Film konfrontieren sich die fünf Künstler selber mit ihrem Spiegelbild und mit ihren Widersprüchen.

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Ab dem 5. Februar 2016 wird zum 100-Jahre Jubiläum von Dada im Cabaret Voltaire, dem Geburtsort von Dada, die Ausstellung «Obsession Dada» gezeigt. Sie basiert auf Dokumenten aus dem Archiv des Kurators Harald Szeemann. In Szeemanns «Museum der Obessionen» hatten auch Dada und die Dada Erben einen Platz. Für «Obsession Dada» werden Dokumente über das Museum der Obsessionen und die Agentur für geistige Gastarbeit publiziert.

Mit einer von Una Szeemann konzipierten, raumgreifenden Installation wird eine Bühne für Obsessionen geschaffen, die wöchentlich mit Performances, Lesungen und Manifesten bespielt wird: Den Auftakt macht am 5.2. das Kollektiv Lu Cafausu, gefolgt von Oppy De Bernardo & Aldo Mozzini, Garret Nelson, Pilar Albarracin, Thomas Hirschhorn, Michele Robecchi, Gianni Motti, Nedko Solakov, Grupo EmpreZa, Carlos Amorales, Shana Lutker uvm.

Parallel widmet sich Adrian Notz im täglichen Offizium um 6:30h den 165 DadaistInnen. Am Feiertag von Hans Arp wird die «Die Schwalbenhode» vortragen. Sophie Taeuber-Arp wird am 24. Februar. zelebriert. Wahrlich gefeiert wird allabendlich, an den Soiréen. So wird zum Beispiel mit 6 Tänzerinnen und einer Puppenspielerin am 10. Februar die Marionette «The Robot King» von Sophie Taeuber-Arp zum Leben erweckt, nach einer 36 stündigen «Hacktion» spielt am 5.März die Genfer Kultband «The Death Brothers» oder die internationale Performance Gruppe «Blago Bung», deren Name vom lautmalerischen Ausdruck von Hugo Ball abgeleitet wurde, kreiert für den 9 April ein Lyrik-Konzert.

«Obsession Dada»
5. Februar–15. Mai 2016
Dokumente aus dem Harald Szeemann Archiv
Wöchentliche Soiréen mit zeitgenössischen KünstlerInnen

165 Feiertage
täglich: Offizien
6:30 Uhr, 5. Februar–18. Juli 2016
Soiréen
20:00 Uhr, 5. Februar–15. Mai 2016

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